Vom Ton zur Typografie: Ein roter Faden über Kontinente
Entlang der Seidenstraße reisten nicht nur Seide und Gewürze, sondern auch Schreibstile: Aramäisches diente als Verwaltungssprache, beeinflusste Brahmi-Varianten und standardisierte Geschäftsgepflogenheiten. Kaufleute wurden zu unerkannten Kuratoren, die Schriftpraktiken situativ anpassten und sie pragmatisch miteinander verknüpften.
Vom Ton zur Typografie: Ein roter Faden über Kontinente
Buddhistische Mönche transportierten Sanskrit-Texte nach Ostasien, islamische Gelehrte verbreiteten arabische Schriftformen bis an den Sahel. Übersetzungen, Glossen und Randnotizen zeigen, wie Glaube und Gelehrsamkeit Zeichenformen verfeinerten, Lautwerte aushandelten und kulturelle Verständigung ermöglichten.
Vom Ton zur Typografie: Ein roter Faden über Kontinente
In Palmyra belegen zweisprachige Inschriften alltägliche Mehrsprachigkeit: Familiennamen wechseln Buchstabenwelten, ohne ihre sozialen Bindungen zu verlieren. Solche Steinzeugnisse dokumentieren, wie Menschen Zeichen als flexible Werkzeuge sozialer Zugehörigkeit und geschäftlicher Verlässlichkeit nutzten.
Vom Ton zur Typografie: Ein roter Faden über Kontinente
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